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1900 - Die Rosenstraße (heutige Raiffeisenstraße) um die Jahrhundertwende. Blick in Richtung Stau mit der Francksen-Villa (rechts). Heute befindet sich links das Polizeirevier und rechts die Einfahrt zur Tiefgarage.



Theodor Diedrich Wilhelm Francksen (*2.4.1875 +14.6.1914) vermachte der Stadt Oldenburg, als er 39jährig starb, seine kunst- und kulturhistorisch bedeutsame Sammlung mit den dazugehörigen Villen. Damit blieb ein eindrucksvolles Zeugnis großbürgerlicher Welt aus der Jahrhundertwende erhalten. Sein Vater, der erfolgreiche Oldenburger Kaufmann Dietrich Wilhelm Theodor Francksen (1814-1894), unterstützte mit seinen finanziellen Möglichkeiten den Aufbau dieser Sammlung.

Aus der Sammlung wurde das "Heimatmuseum" und später das Oldenburger Stadtmuseum.







Rechts: Theodor Dietrich Wilhelm Francksen


1898 - Die 1877 von Hofbaumeister Gerhard Schnittker (1841-1917) errichtete Francksen-Villa an der heutigen Raiffeisenstraße (früher Rosenstraße).



1912 - 1908 erwarb Theodor Francksen die benachbarte Jürgensche Villa (erbaut 1863) um einen Teil seiner Sammlung darin zu präsentieren.



1935 - Von 1910 bis 1912 ließ Francksen die Jürgensche Villa für seine Zwecke umbauen und baute einen Verbindungstrakt zu seinem Wohnhaus.



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